Unser Projekt MitGefühl ist ein Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte (z.B. Horte, Schulen, Kita, JugA, Pflegefamilien) zur "Sensibilisierung im Umgang mit Kindern von Inhaftierten". Immer wieder haben wir festgestellt, dass Unsicherheiten im Umgang mit Kindern von Inhaftierten bei den verschiedenen "Kinderfachkräften" auftreten, welche zum Teil auch aus einem Informationsmangel bspw. zum Strafvollzug als solches und kinderorientierten Angeboten im Vollzug resultieren. Hier wollen wir Abhilfe schaffen und eine Brücke zwischen dem Vollzug und der Lebenswelt der Kinder von Inhaftierten schlagen.
In der Justizvollzugsanstalt Dresden wird das Angebot inklusive mit einer Anstaltsführung realisierbar.
-> Dauer ca. 4 h, max. 15-20 Teilnehmer, nach Möglichkeit nicht unter 10 Personen.
oder:
Durchführung in der eigenen Einrichtung, möglicherweise im Rahmen einer Dienstberatung
-> Dauer ca. 1 oder 2 h, max. 15 - 20 Teilnehmer, nach Möglichkeit nicht unter 7 Personen
Sie können sich bei Interesse sehr gern bei uns melden oder dieses Angebot weiterempfehlen.
Zum Thema Haft und Familie wurden u.a. im Jahr 2025 mit jungen Menschen im freiwilligen sozialen Jahr, der Jugendhilfe, dem Jugendamt, im Kindergartenbereich, mit pädagogischen Fachkräften, Vereinen, Schulen und Schulklassen, Kliniken und der Uni aus Dresden und Umgebung gesprochen und sich ausgetauscht.
Unser Mikabär hat zudem ganz viel Materialien mitgebracht und ist in so manche Einrichtung eingezogen. Vielen Dank für die vielen Fragen, dem Interesse, fürs Weitersagen und das MitGefangen sein.
Das 2015 gestartete Projekt MitGefühl, konnte bislang jedes Jahr zwischen 50 und 100 externe Fachkräfte aus den Lebensbereichen möglicherweise betroffener Kinder sensibilisieren.
2019 wurde das Angebot um MitGefühl-Kids erweitert. Hierbei erhalten Kinder aus Vorschule und Grundschule entweder die Möglichkeit zu erleben, wie es ist, wenn jemand einen Menschen im Gefängnis besucht oder sie erhalten Besuch von uns in ihrer Einrichtung und sprechen mit uns über das Gefängnis, wie es dort aussieht und was das bedeutet. Wir hoffen, die Kinder so zu sensibilisieren, dass tatsächlich betroffene Kinder weniger ausgegrenzt und stattdessen von anderen Kindern unterstützt werden.
Vielen Dank allen, die unser Angebot bislang genutzt haben und noch nutzen werden. Wir sind überzeugt, dass jeder von ihnen, dieser Gruppe "unsichtbarer Kinder" zu mehr Sichtbarkeit und Unterstützung verhilft.
